Marion Lockert (Hrsg.) – Perlen der Aufstellungsarbeit

Ein Praxisbuch aus der Praxis mit aller Vielfalt der Aufstellungsarbeit

Marion Lockert (Hrsg.) – Perlen der Aufstellungsarbeit

Ein Praxisbuch aus der Praxis mit aller Vielfalt der Aufstellungsarbeit

45 erfahren „Systemaufsteller und -Aufstellerinnen“ versammelt Marion Lockert als Herausgeberin in diesem Brevier. 

Das nicht nur „Anschauung“ der Arbeit anderer liefert, sondern in gleicher Weise die theoretische Grundlegung der systemischen Aufstellungsarbeit mit in den Raum der Seiten stellt, wie geneigten Lesern und Leserrinnen auch ganz handfeste, praktische Anregungen und Instrumente für die eigene systemische Arbeit vor Augen führt.

Und das mit durchaus verschiedenen Praxisbeispielen in ganz unterschiedlichen Themen und Einsatzgebieten, wobei des das Werk nicht versäumt, den verbindenden roten Faden an grundsätzlichen Haltungen und Herangehensweisen bei der Lektüre durchgehend präsent zu halten.

Dabei ist das Buch klar und logisch aufbauend gegliedert.

Von den „Einstiegen“ in die systemische Arbeit zu Beginn konkreter Fälle über die zu Grunde liegende systemische Haltung von Beratern/Beraterinnen (von der schlichtweg der Erfolg der Methode zentral abhängt) über Wahrnehmungsmethoden im Rahmen von Therapien oder Beratungen hin zur differenzierten Darstellung sprachlicher Methoden (Brabbeln, Meta-Stein der Weisen, Feedback und einiges mehr) werden Basics anschaulich und gut verständlich anhand praktischer Beispiele erläutert und vertieft.

Um dann, im weiteren Verlauf, grundlegende und zentrale Methoden der systemischen Arbeit vielfältig und überzeugend darzulegen.

Vom „Genogramm“ zu „Einzelaufstellungen“ hin zu „Familienaufstellungen“ bis zu Strukturaufstellungen werden, Schritt für Schritt, die Einsatzmöglichkeiten vom begrenzten „Ich“ bis hinein in größere Organisationen übersetzt und vielfältige, kreative und abwechslungsreiche Instrumente zur jeweiligen praktischen Umsetzung, je nach Setting an die Hand gegeben.

Sei es im Klären von Beziehungen, im „Erfühlen des“ Genogramms, sei es in der Arbeit mit Symbolen und Farben, sei es die Walt-Disney-Strategie, das Gewahr-Werden eines „Bannkreises“, Aufstellungsspiele oder das Betrachten mehrdeutiger Strukturebenen und vieles mehr, von der Einzeltherapie über die Erfassung größerer Zusammenhänge hin zu komplexeren Beziehungsstrukturen, wie sie auch in Businessaufstellungen  von Bedeutung sind, für jeden denkbaren Bereich der systemischen Arbeit finden sich Anregungen im Werk, Beispiele, hilfreiche Instrumente und immer wieder die Festigung der Methode und der systemischen Sicht.

So dass griffig vermittelt wird, wie überaus erfolgreich und stark die Aufstellungsarbeit die „Grenze zwischen Therapie und Persönlichkeitsentwicklung leichter passierbar gemacht hat“.

So dass am Ende etwas „im Alltäglichen Ungreifbares“ sichtbar, hörbar und fühlbar sich entfalten kann.

Mit dem besonderen Fokus darauf, dass manches „Bedeutungsschwangere“, „Tiefe“, „Beschwerliche“, „Anstrengende“ in bester Weise „entspannt wird. Manchmal geradezu in guter Weise entzaubert vor Augen geführt wird, mit den vielfachen Aufweisen im Werk, dass „Systemisches auch leicht“ sein kann. Vor allem aber: Alltäglich.

Und für den Alltag und das „ganz normale Leben“ fruchtbare Erkenntnisse und ein klarer Blick auf das eigene Leben und die Einflüsse, die in diesem von außen genommen wurden und genommen werden ermöglicht wird,

Eine hervorragende Darstellung

Rezensent: Michael Lehmann-Pape
Autor: Lockert, M. (Hrsg.)
Titel:  Perlen der Aufstellungsarbeit
Verlag: Carl-Auer-Verlag 2025
ISBN: 9783849703707

M.Lehmann-Pape 2026

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